Supply Chain Complexity

Kompetenzbereich: Supply Chain Management

Strategien zur Beherrschung von Supply Chain Complexity

Aktuelle Trends, wie z.B. kürzere Produktlebenszyklen, höhere Produktvarietät und größere geografische Verteilung von Kunden und Lieferanten führen zu einem Anstieg der Interaktionen unterschiedlicher Elemente einer Supply Chain. Das Kompetenzfeld „Supply Chain Complexity“ versucht Konzepte und Vorgehensweisen zu entwickeln, um mit diesen Herausforderungen erfolgreich umgehen zu können.

Supply Chain Complexity

Relevanz von Supply Chain Complexity (Good and Bad SCC)

Studien belegen ein stetig steigendes Level an Supply Chain Complexity. Dies bildet die Grundlage für die kontinuierliche Weiter (-entwicklung) von innovativen Ansätzen und Werkzeugen des Komplexitätsmanagements und unterstreicht die Wichtigkeit der Komplexitätsforschung. Ziel der Forschung im Kompetenzfeld ist die Identifikation des unternehmensspezifisch optimalen Grades an Komplexität.

Ein multidisziplinärer Ansatz

Um Supply Chain Complexity verstehen, beherrschen und managen zu können, ist es essentiell Erkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen einfließen zu lassen. Demnach verfolgt das Kompetenzfeld einen multidisziplinären Ansatz. Zudem kommen qualitative und quantitative Forschungsmethoden zum Einsatz, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen.

Folgende wichtige Aspekte der Komplexitätsforschung stehen im Fokus des Kompetenzfeldes:

  • Festlegung und Operationalisierung der definierenden Elemente von Supply Chain Complexity
  • Identifikation von Komplexitätsursachen /-treibern
  • Identifikation von Mechanismen zur Beeinflussung von Komplexität
  • Identifikation der Auswirkungen von Supply Chain Komplexität (z.B. auf die Unternehmensperformance)

Hierbei versucht das Kompetenzfeld „Supply Chain Complexity“ allgemeine Theorien, wie z.B. die Systemtheorie- und Komplexitätstheorie auf unterschiedliche Kontexte zu übertragen, um allgemeine, domänen-neutrale Erkenntnisse zu generieren.